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Schüleraustausch

Am Alten Gymnasium haben wir eine ganze Reihe von Austauschprogrammen mit verschiedenen Schwerpunkten. Sie finden in unterschiedlichen Klassenstufen statt und sind dem Alter und Interesse der Schüler jeweils angemessen.
Frankreich USA Schweden? Dänemark
Das Ziel der Austauschprogramme und Internationalen Jugendbegegnungen ist, dass sich Jugendliche verschiedener Länder mit ihren unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensweisen kennen und besser verstehen lernen, ein in unserer globalisierten Welt immer wichtiger gewordenes Lernziel. Wie von selbst lernen die Jugendlichen dabei die (Fremd-) Sprache. Und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich die Jugendlichen in ihren sprachlichen Fähigkeiten entwickeln und ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Nicht selten liefern die Austausche den Anstoß für grenzüberschreitende Freundschaften, einen längeren Auslandsaufenthalt nach der 9. Klasse oder nach dem Abitur oder sogar ein Auslandsstudium.

Zum Beispiel können Schüler der 8. Klasse am Frankreich-Austausch teilnehmen und das Leben in einer französischen Gastfamilie für eine Woche erleben. Wir unternehmen mit der dt.-frz. Schülergruppe Ausflüge und schnuppern dort auch in den Schulalltag hinein.

Beim Austausch mit den USA liegt der Schwerpunkt neben den kulturellen Erlebnissen im musikalischen Bereich. Schüler ab der 7. Klasse geben im Rahmen der Big Band und des Chores Konzerte in verschiedenen US-amerikanischen Städten wie New York, Washington DC, Charleston, South Carolina.

Weitere Austauschprogramme pflegen wir mit Partnerschulen in Dänemark, Schweden, Israel und Russland. Mit jeweils anderer Schwerpunktsetzung ist für jeden Schüler etwas dabei!

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Dänemark-Austausch

Am Alten Gymnasium können Schülerinnen und Schüler der Profiloberstufe Dänisch als neu beginnende Fremdsprache ab der Einführungsphase (11. Jahrgang) wählen. Durchgängig bis zum Abitur stehen vier Stunden in der Woche die Sprache, die Kultur und die Wesensart unserer nördlichen Nachbarn im Mittelpunkt des Unterrichts. Da die Schülerinnen und Schüler aus ihrer bisherigen Schulzeit über Erfahrungen im Fremdsprachenerwerb verfügen, sind sie schnell in der Lage, sich in kürzeren Dialogen und kleinen Textproduktionen auf Dänisch auszudrücken.  Neben dem Einüben von alltäglichen Kommunikationssituationen lernen die Schülerinnen und Schüler im weiteren Verlauf der Oberstufe auch dänische Literatur kennen. Wann immer es möglich ist, organisieren wir Aktivitäten, die den Schülerinnen und Schülern ein authentisches Dänisch näher bringen sollen. Dazu gehören  z. B. das Austauschprogramm mit dem Gymnasium Christianshavn in Kopenhagen oder Informationsveranstaltungen an der SDU-Syddanskuniversitetet in Sønderborg.

Da Dänischkenntnisse in Deutschland Seltenheitswert haben, können sich diese vorteilhaft auf spätere Berufschancen auswirken, da sich der dänische wie auch der gesamtskandinavische Arbeitsmarkt zunehmend für deutsche Arbeitskräfte öffnet. 
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Frankreich-Austausch

Die Partnerschulen unseres Frankreichaustauschs sind das Collège Louis Pasteur in Saint-Lô und das Collège Anne Heurgon Desjardins in Cerisy-la-Salle, in der Normandie.

Bei unserem Austausch besuchen sich jedes Jahr Schüler der 8. Klasse G 8 vom Alten Gymnasium und Schüler der Jahrgangsstufen Quatrième und Troisième aus den Collèges, jeweils für 10 Tage in Flensburg und in der Normandie.

Die Schüler lernen das Leben im Partnerland und besonders in einer französischen (bzw. deutschen) Familie kennen, gehen einige Tage zur Schule und machen Ausflüge. So besichtigen wir immer den Mont St Michel, nach dem Eiffelturm Frankreichs zweitwichtigste Sehenswürdigkeit, informieren uns in einer Käserei über die Produktion des berühmten Camembert (natürlich mit Verköstigung) und besuchen die Landungsstrände in der Normandie, um unseren Schülern auch einen Teil deutsch-französischer Geschichte näher zu bringen. Und ein Besuch in Frankreichs Hauptstadt mit Eiffelturm, Louvre und Arc de Triomphe darf natürlich auch nicht fehlen.
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Israel-Austausch

„Bruchim haba’im – herzlich willkommen!“ So werden unsere Schülerinnen und Schüler alle drei Jahre in Israel begrüßt. Zur Jigal Alon-High School in Rischon LeZion, einer großen Stadt etwas südlich von Tel Aviv, unterhält unsere Schule seit 2009 eine enge Schulpartnerschaft. Mädchen und Jungen unseres Alten Gymnasiums sind bereits verschiedene Male in Israel gewesen und verbinden mit den Besuchen dort unvergessliche Erinnerungen. Ob es der Fußmarsch durch die Altstadt von Jerusalem hinunter zur Klagemauer ist, der Abstieg von der Wüstenfestung Masada zum Toten Meer, die Bootsfahrt auf dem See Genezareth oder schlicht ein Unterrichtsbesuch an einer israelischen Schule. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler fassen ihre Eindrücke am Ende der Fahrt wie folgt zusammen: „Das war die Reise meines Lebens!“ Natürlich bekommt das Alte Gymnasium auch Besuch von jungen Israelis, zuletzt im Jahr 2011. Dann stehen Wattwanderungen an, ein Besuch in Berlin oder eine Schifffahrt zu den Ochseninseln. Durch den Schüleraustausch zwischen Flensburg und Rischon LeZion sind zahlreiche Freundschaften gewachsen, die – dem Internetzeitalter sei Dank – über die Schulzeit hinaus andauern. -> zum aktuellen Bericht

USA-, Japan- und Schweden-Austausch

Vor über 30 Jahren, zu Beginn der 80-er Jahre - zu Zeiten, als ein Fax-Gerät noch eine große technische Errungenschaft war und Kommunikation sich weitestgehend auf Brief und Telefon beschränkte - begann unser Kollege Hans Letschert, mit der Big Band erstmals internationale Begegnungen in den USA zu veranstalten. Unter großen Mühen gelang es ihm, einen regelmäßigen Kontakt zur Easton Area High School in Easton, Pennsylvania, und zur St. John‘s Lutheran Church in Statesville, North Carolina, aufzubauen. Daneben initiierte er aber auch Reisen in die Sowjetunion, später nach Russland, in die Ukraine und nach Japan.

Diese große und erfolgreiche Tradition wurde schließlich mit der Übernahme der Leitung der Big Band durch Martin Grosser im Jahr 2000 weitergeführt. Seitdem fanden neben Reisen nach Schweden und England bereits vier weitere Reisen in die USA und eine Reise nach Japan statt.

In Abständen von zwei bis drei Jahren werden für unsere Jugendlichen am Alten Gym Reisen organisiert oder Jugendliche aus den USA zu uns nach Flensburg eingeladen. Es wird gemeinsam musiziert und in Konzerten für die Gastgeber gespielt. Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien, so dass unsere Jugendlichen einen Einblick in die Kultur und Lebensweise des Landes bekommen, wie man es durch keine touristische Reise jemals erleben kann.

Mit diesem musikalischen und pädagogischen Konzept werden nicht nur die musikalischen Fähigkeiten gefördert, sondern die Jugendlichen werden auch in ihrem Bewusstsein für andere Kulturen nachhaltig geprägt. -> zum aktuellen Bericht


Aktuelle Berichte

Israel 2015
SG begeistert israelische Austauschschüler

Dass die Flens-Arena bei Handballspielen der SG Flensburg-Handewitt durch Aussehen, Auftreten und Stimmung überzeugt, ist zumindest bei den Flensburgern allseits bekannt.
Somit spiegelte sich auch großes Staunen und sichtliche Begeisterung in den Augen unserer derzeitigen Austauschschüler aus Israel wider. Am 25.03.2015 bekamen wir, die Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums, zusammen mit unseren Gästen aus Rishon Le’Zion die Möglichkeit, uns das Spiel der SG gegen FA Göppingen anzusehen. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für die von der SG gesponserten Freikarten!
Während der Begrüßung und des Einlaufens der Spieler standen viele Israelis mit weit aufgerissenen Augen da, denn ihnen war vorher nicht wirklich bewusst, was sie erwartet: „I thought the match is in your school!“ „I did not expect it with that intensity, wow!“
Trotz des Rückstandes der ersten Halbzeit ließ sich das Publikum nicht von einer aufgeheizten und euphorischen Stimmung abhalten, was nicht zuletzt durch die Treffsicherheit von Anders Eggert verstärkt wurde.
Der langersehnte Ausgleich in der 32. Minute durch Lasse Svan verlieh dem Spiel einen seiner Höhepunkte, welcher durch die Führung in der 34. Minute trotz Unterzahl auf die Spitze getrieben wurde.
Bis auf einen letzten Ausgleich durch die Mannschaft FA Göppingen ließ sich die SG den Sieg nicht mehr nehmen.
Als Held des Spiels jedoch galt eindeutig der Torwart Kevin Möller, der durch überragende Leistungen überzeugte und das Herz unserer Austauschschülerinnen gewann.
Eine Erinnerung an diesen gelungenen Abend nehmen einige Schülerinnen mit nach Israel: einen Schal der SG Flensburg-Handewitt und Fotos mit den Match-Winnern.

Fan-Schals der SG auf dem Weg nach Rishon Le’Zion, Israel.

Maria Berking und Anna Jensen

Impressionen vom Israel-Austausch 2014:

(Zum Vergrößern bitte klicken)

 

Kopenhagen 2016

14 Schü¨lerinnen und Schuüler des Q1-Jahrgangs begaben sich am Vormittag des 4. Oktobers 2016 gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Guttmann und Frau Rickert auf den Weg nach Kopenhagen, um am alljä¨hrlichen Daänemark Austausch teilzunehmen. Fragt man die Beteiligten nach ihrer Meinung, so erscheint der Austausch als ein Erfolg.

Anfä¨nglich herrschte angesichts des Kommenden jedoch Unsicherheit ü¨ber das Bevorstehende, doch als der Zug den Flensburger Bahnhof in Richtung Kopenhagen mit Umstieg in Fredericia verließ, übernahm nach und nach aufgeregte Vorfreude die Gemü¨ter. Nach einer Fahrt von rund drei Stunden erreichte man um 16 Uhr Kopenhagen, wo die dä¨nischen Schü¨lerinnen und Schuüler des Christianshavns Gymnasium für einen freundlichen Empfang sorgten. Ein gemeinsames Abendessen mit den Gastfamilien, gefolgt von einer Fü¨hrung durch die jeweiligen Viertel in Kleingruppen, ließen den Tag ausklingen.

 

 

Am Mittwoch stand ein Einblick in den alltä¨glichen Unterricht der dä¨nischen Schü¨lerinnen und Schuüler an. Dieser Unterschied sich in einigen Punkten sehr vom gewohnten Unterricht am Alten Gymnasium. Pü¨nktlichkeit erschien zweitrangig, wohingegen die technische Ausstattung positiv auffiel. Im Anschluss daran unternahm man bei herrlichstem Sonnenschein, jedoch kalter Temperatur eine Hafenrundfahrt von 1 1⁄2 Stunden, während derer man Kopenhagen und seine beeindruckende Architektur genießen konnte. Um die Stadt ein wenig nä¨her kennenzulernen, ging man am Nachmittag zudem durch Kopenhagens Straßen. Für den freien Abend hatten die dä¨nischen Gastgeber einen Spieleabend organisiert, der als ein positiver Tagesabschluss empfunden wurde. Auch der Donnerstag begann mit einem Schulbesuch, wo Anne Thieß (Ĩsthetisches Profil) und Niklas Brons (Sprachliches Profil) sich in dä¨nischer Sprache im Namen aller Gastschuüler für den Aufenthalt bedankten. Nach einer Mittagspause besichtigten die Schü¨lerinnen und Schüler den Freistaat Christiania, eine alternative Wohnsiedlung inmitten Kopenhagens, die als autonome, staatlich aber geduldete Gemeinde definiert ist. Abseits von Christiania ging es weiter nach Nyhavn, der als zentral gelegener Hafen Kopenhagens eine bedeutende Sehenswü¨rdigkeit darstellt. Zudem bekamen die Schü¨lerinnen und Schuüler das Kö¨nigsschloss Amalienborg zu Gesicht. Am spä¨ten Nachmittag gab es die optionale Moöglichkeit ein Konzert des Christianshavns Gymnasium zu genießen, bevor der Austausch am Abend mit einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen wurde. Man unterhielt sich untereinander und konnte einen als positiv empfundenen Dä¨nemark Austausch in entspannter Atmosphaäre zu Ende gehen lassen.

Der Zug zurück nach Flensburg verließ Kopenhagen frü¨h am nä¨chsten Morgen. Man verabschiedete sich voneinander und freute sich bereits auf den April des folgenden Jahres, wenn im Gegenzug die dä¨nischen Schuülerinnen und Schü¨ler uns am Alten Gymnasium besuchen.

LUCA VERSONKE


Frühjahr 2015

Der Frankreichaustausch mit der Oberstufe

Frankreich und Deutschland sind in vielerlei Hinsicht miteinander verbunden: politisch und geschichtlich in vergangenen Zeiten durch die Ereignisse im Spiegelsaal von Versailles und auch durch den Zweiten Weltkrieg mit der Kollaboration, genauso wie mit der Résistance. Nach Ende der Besetzung Frankreichs durch Deutschland und der Befreiung Frankreichs im Jahr 1944 durch die Alliierten, veränderten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer diese Beziehungen mit ihrem Elysée-Vertrag zur Deutsch-Französischen Freundschaft 1963 – aus Feinden sollten Freunde werden. Dieses Ziel sollte und soll nicht nur auf politischer, sondern auch gesellschaftlicher Ebene erreicht werden, doch dafür musste man sich erst einmal annähern und kennen lernen: die Idee der Austauschprogramme war geboren.
In diese Tradition gehört auch mehr als 50 Jahre später der Schüleraustausch des Alten Gymnasiums mit dem Lycée Emile Littré in Avranches in der Normandie.
In diesem Lycée unterrichtet der Historiker Michel Aumont Geschichte und zwar mit einer großen Besonderheit für Frankreich – der Unterricht findet auf Deutsch statt.
„Michel und Heidrun Aumont und ich haben vor ungefähr fünf Jahren schon einmal gemeinsam an einem Austausch teilgenommen und bei Besuchen im letzten Jahr, kam uns dann die Idee, dieses Mal einen thematisch orientierten Austausch für die Oberstufe anzubieten“, erklärt Merle Rickert.
„Anstatt über die Deutsch-Französischen Beziehungen nur in der Schule anhand von Texten etwas zu lernen, war unsere Idee, das Thema lebendiger zu gestalten, nämlich dieses Mal mit einem Oberstufenaustausch, der nicht nur um das Kennenlernen der Sitten und Gebräuche des Nachbarlandes kreist, sondern auch die gemeinsame Geschichte in den Fokus rückt.“
Genau das sei, so Herr Schmidt-Röschmann, der die Gruppe in Deutschland und Frankreich begleitete, das Neue an diesem Austausch. Anstatt einfach nur gemeinsam Ausflüge zu machen, werde hier intensiv und trotz der bestehenden Sprachbarrieren mit durchaus achtbaren Ergebnissen an einem Thema gearbeitet, das beide Länder betrifft.
Unter der Überschrift „La France et l’Allemagne – les relations douloureuses et cordiales dans une Europe en construction“ erarbeiteten insgesamt um die 40 Oberstufenschüler beider Nationen sowohl die schmerzhaften Erfahrungen der beiden Länder miteinander, als auch die Herzlichkeit der Beziehungen, die zwischen den inzwischen befreundeten Ländern bestehen.
Bei dem Besuch der Franzosen in Flensburg lernten die Schüler die gemeinsamen geschichtlichen Hintergründe kennen und hatten bei einer Stadtführung durch Flensburg auf den Spuren des Zweiten Weltkriegs sowie bei einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte in Süderlügum oder auch im Marineehrenmal in Laboe, Gelegenheit, die Geschichte und ihre Darstellung zu hinterfragen, zu verstehen und zu diskutieren – natürlich immer in der Sprache des Partners!
Dabei blieb natürlich auch genügend Zeit für Spiel und Spaß und auch die eine oder andere Party hat wohl stattgefunden, denn die Freude war groß, als es dann knapp einen Monat später zu den Austauschpartnern die Normandie ging!
Auch hier wurde Geschichte großgeschrieben – der Besuch des Mémorial in Caen, ein Museum zur europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf die beiden Weltkriege, fasste noch einmal die geschichtlichen Ereignisse zusammen. Anschließend sollten die geschichtsträchtigen Orte erkundet werden und so ging es zu den Landungsstränden nach Omaha Beach und zum Deutschen Friedhof nach La Cambe.
Wichtig, so Heidrun Aumont, sei es nun, aus den tragischen Erinnerungen, die mit den Kriegszeiten verbunden seien, etwas Positives zu machen – die Aufgabe der Jugend.
Ein positives Zeichen wird dann auch am Ende des Aufenthalts in Frankreich vor dem Mont St Michel gesetzt: nach einem vierstündigen Friedensmarsch durchs Watt zeigen die Schüler Flagge: Deutschland und Frankreich sind 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Freunde geworden - Austauschprogramme wie diese haben dazu beigetragen und vielleicht ist ja auch aus dem einen oder anderen Austauschpartner ein Freund geworden. 

 

Merle Rickert

April 2015

Der Austausch in Frankreich vom 24.04. – 03.05.2015

Am Freitag, den 24.04.15 fuhren wir von der Exe in Richtung Paris los. Während der sechzehnstündigen Fahrt machten wir viele Pausen, schliefen jedoch wenig. Nach unserer Ankunft in der Jugendherberge in Paris besuchten wir viele Sehenswürdigkeiten, darunter natürlich den Eiffelturm und Notre Dame.
Am Tag darauf statteten wir noch der Mona Lisa im Louvre einen Besuch ab und machten uns dann auf zu unseren Gastfamilien in der Normandie.
Am Montag trafen wir uns in der Schule von Cerisy la Salle mit den anderen Austauschschülern und entdeckten nachmittags zusammen das Gestüt in St. Lô, sowie die Stadt. Nachdem wir am Tag danach zur Schule gegangen waren, unternahmen wir am Mittwoch eine ganztägige Exkursion nach Caen, um uns uns dort unter anderem die Stadtmauern anzusehen. Tags darauf fuhren wir mit dem Bus zum Mont Saint Michel. Die Wattwanderung machte witterungsbedingt (es war ziemlich regnerisch) nur die Hälfte der Schüler mit. Um 20 Uhr gingen wir mit unseren Austauschpartnern zu einer Party, wo wir viel Spaß hatten.
Am Freitag konnten wir mit unseren Gastfamilien individuellen Aktivitäten nachgehen, zum Beispiel Bowling, während andere zum Eislaufen waren oder die Sommerrodelbahn nutzten.
Am Samstag, den 02. Mai, traten wir die Heimreise an. Auf dem Rückweg hielten wir in Versailles und hatten dort zwei Stunden Zeit, uns im Schloss und in den prachtvollen Parkanlagen umzusehen.
Am Sonntagmorgen kamen wir, nach weiteren sechzehn Stunden Busfahrt und einem Halt bei McDonald’s, endlich zu Hause an.

 

Emma Hansen, 8d; Nikolas Menzel, 8c

20.06.2012

„Intensive Begegnung“
Besuch aus Schweden

Bereits seit über 10 Jahren besteht der Kontakt zum Södra Latins Gymnasium in Stockholm, einer Schule mit besonderem musikalischen Schwerpunkt. Nachdem wir 2009 mit dem Chor des Alten Gyms das letzte Mal in Stockholm gewesen waren, sollte in diesem Jahr wieder ein Besuch der Schweden in Flensburg stattfinden. Mit einem Sinfonieorchester aus 65 Jugendlichen in einem riesigen Doppeldecker-Bus mit Anhänger für die zahlreichen Instrumente reiste man am 3. Juni abends an. Da die Gruppe für eine Unterbringung in Gastfamilien doch zu groß gewesen wäre, einigten wir uns zuvor darauf, dass alle Teilnehmer in der Jugendherberge in Flensburg übernachteten. Dafür sollte das Programm die Möglichkeit zu einer intensiven Begegnung zwischen Deutschen und Schweden ermöglichen. Neben einem Konzert, das die jungen Musikerinnen und Musiker aus Stockholm im Deutschen Haus am 6. Juni geben wollten, sollten in gemeinsamen Proben einige Musikstücke einstudiert und dann in einem großen Abschlusskonzert am Tag darauf in der St. Marien Kirche präsentiert werden.


Neben einem schwedischen und einem deutschen Volkslied in A-Cappella-Sätzen, die abwechselnd von Jan Risberg und Heinke Schulz, die mit ihren Schülerinnen und Schülern vom Bernstorff-Gymnasium Satrup den Chor verstärkte, geleitet wurde, gab es auch eine Kooperation von deutschem und schwedischem Orchester, die unter der Leitung von Matthias Lohse verschiedene Filmmusikstücke spielten.

Ein Highlight des Konzertes war sicherlich der Auftritt der schwedischen Oboistin Hanna Lövgren mit dem Stück „Gabriel's Oboe“ von Ennio Morricone, das von dem vollen Klang des Streichorchesters untermalt wurde. Zuvor hatte das Orchester aber auch mit unseren Juniorstreichern zusammen ein finnisches Volkslied gespielt, wobei sich auch unser Nachwuchs eindrucksvoll präsentierte. In dem sehr abwechslungsreichen Konzert durften natürlich auch unsere Bläserklasse, die Juniorbläser und die Big Band nicht fehlen, die - jeweils verstärkt durch schwedische Musiker - mit schmissigen Popsongs und Jazz-Arrangements unter der Leitung von Matthias Lohse und Martin Grosser die Kirche zum Rocken und Swingen brachten.

Nach einem besinnlichen „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy bildete Queens „Bohemian Rhapsody“ mit dem 80 Jugendliche zählenden Chor und dem großen schwedischen Sinfonieorchester, verstärkt durch die Rhythmusgruppe unserer Musical-Band, den krönenden Abschluss, wobei Dario Isler mit seinem Gitarren-Solo das Publikum begeisterte.

Am nächsten Tag konnten sich die schwedischen Gäste dann beim Shoppen noch ein wenig erholen, bevor man nach einem gemütlichen Grill-Abend am Samstagmorgen wieder den Bus bestieg und nach Stockholm nach Hause fuhr.

Martin Grosser

 

 

 

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