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Schüleraustausch

Am Alten Gymnasium haben wir eine ganze Reihe von Austauschprogrammen mit verschiedenen Schwerpunkten. Sie finden in unterschiedlichen Klassenstufen statt und sind dem Alter und Interesse der Schüler jeweils angemessen.
Frankreich USA Schweden? Dänemark
Das Ziel der Austauschprogramme und Internationalen Jugendbegegnungen ist, dass sich Jugendliche verschiedener Länder mit ihren unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensweisen kennen und besser verstehen lernen, ein in unserer globalisierten Welt immer wichtiger gewordenes Lernziel. Wie von selbst lernen die Jugendlichen dabei die (Fremd-) Sprache. Und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich die Jugendlichen in ihren sprachlichen Fähigkeiten entwickeln und ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Nicht selten liefern die Austausche den Anstoß für grenzüberschreitende Freundschaften, einen längeren Auslandsaufenthalt nach der 9. Klasse oder nach dem Abitur oder sogar ein Auslandsstudium.

Zum Beispiel können Schüler der 8. Klasse am Frankreich-Austausch teilnehmen und das Leben in einer französischen Gastfamilie für eine Woche erleben. Wir unternehmen mit der dt.-frz. Schülergruppe Ausflüge und schnuppern dort auch in den Schulalltag hinein.

Beim Austausch mit den USA liegt der Schwerpunkt neben den kulturellen Erlebnissen im musikalischen Bereich. Schüler ab der 7. Klasse geben im Rahmen der Big Band und des Chores Konzerte in verschiedenen US-amerikanischen Städten wie New York, Washington DC, Charleston, South Carolina.

Weitere Austauschprogramme pflegen wir mit Partnerschulen in Dänemark, Schweden, Israel und Russland. Mit jeweils anderer Schwerpunktsetzung ist für jeden Schüler etwas dabei!

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Dänemark-Austausch

Am Alten Gymnasium können Schülerinnen und Schüler der Profiloberstufe Dänisch als neu beginnende Fremdsprache ab der Einführungsphase (11. Jahrgang) wählen. Durchgängig bis zum Abitur stehen vier Stunden in der Woche die Sprache, die Kultur und die Wesensart unserer nördlichen Nachbarn im Mittelpunkt des Unterrichts. Da die Schülerinnen und Schüler aus ihrer bisherigen Schulzeit über Erfahrungen im Fremdsprachenerwerb verfügen, sind sie schnell in der Lage, sich in kürzeren Dialogen und kleinen Textproduktionen auf Dänisch auszudrücken.  Neben dem Einüben von alltäglichen Kommunikationssituationen lernen die Schülerinnen und Schüler im weiteren Verlauf der Oberstufe auch dänische Literatur kennen. Wann immer es möglich ist, organisieren wir Aktivitäten, die den Schülerinnen und Schülern ein authentisches Dänisch näher bringen sollen. Dazu gehören  z. B. das Austauschprogramm mit dem Gymnasium Christianshavn in Kopenhagen oder Informationsveranstaltungen an der SDU-Syddanskuniversitetet in Sønderborg.

Da Dänischkenntnisse in Deutschland Seltenheitswert haben, können sich diese vorteilhaft auf spätere Berufschancen auswirken, da sich der dänische wie auch der gesamtskandinavische Arbeitsmarkt zunehmend für deutsche Arbeitskräfte öffnet. 
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Frankreich-Austausch

Die Partnerschule unseres Oberstufenaustausches mit Frankreich ist das Lycée Turgot in Limoges im Limousin, dem „grünen Herzen Frankreichs“. -> zum aktuellen Bericht

Israel-Austausch

„Bruchim haba’im – herzlich willkommen!“ So werden unsere Schülerinnen und Schüler alle drei Jahre in Israel begrüßt. Zur Jigal Alon-High School in Rischon LeZion, einer großen Stadt etwas südlich von Tel Aviv, unterhält unsere Schule seit 2009 eine enge Schulpartnerschaft. Mädchen und Jungen unseres Alten Gymnasiums sind bereits verschiedene Male in Israel gewesen und verbinden mit den Besuchen dort unvergessliche Erinnerungen. Ob es der Fußmarsch durch die Altstadt von Jerusalem hinunter zur Klagemauer ist, der Abstieg von der Wüstenfestung Masada zum Toten Meer, die Bootsfahrt auf dem See Genezareth oder schlicht ein Unterrichtsbesuch an einer israelischen Schule. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler fassen ihre Eindrücke am Ende der Fahrt wie folgt zusammen: „Das war die Reise meines Lebens!“ Natürlich bekommt das Alte Gymnasium auch Besuch von jungen Israelis, zuletzt im Jahr 2011. Dann stehen Wattwanderungen an, ein Besuch in Berlin oder eine Schifffahrt zu den Ochseninseln. Durch den Schüleraustausch zwischen Flensburg und Rischon LeZion sind zahlreiche Freundschaften gewachsen, die – dem Internetzeitalter sei Dank – über die Schulzeit hinaus andauern. -> zum aktuellen Bericht

USA-, Japan- und Schweden-Austausch

Vor über 30 Jahren, zu Beginn der 80-er Jahre - zu Zeiten, als ein Fax-Gerät noch eine große technische Errungenschaft war und Kommunikation sich weitestgehend auf Brief und Telefon beschränkte - begann unser Kollege Hans Letschert, mit der Big Band erstmals internationale Begegnungen in den USA zu veranstalten. Unter großen Mühen gelang es ihm, einen regelmäßigen Kontakt zur Easton Area High School in Easton, Pennsylvania, und zur St. John‘s Lutheran Church in Statesville, North Carolina, aufzubauen. Daneben initiierte er aber auch Reisen in die Sowjetunion, später nach Russland, in die Ukraine und nach Japan.

Diese große und erfolgreiche Tradition wurde schließlich mit der Übernahme der Leitung der Big Band durch Martin Grosser im Jahr 2000 weitergeführt. Seitdem fanden neben Reisen nach Schweden und England bereits vier weitere Reisen in die USA und eine Reise nach Japan statt.

In Abständen von zwei bis drei Jahren werden für unsere Jugendlichen am Alten Gym Reisen organisiert oder Jugendliche aus den USA zu uns nach Flensburg eingeladen. Es wird gemeinsam musiziert und in Konzerten für die Gastgeber gespielt. Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien, so dass unsere Jugendlichen einen Einblick in die Kultur und Lebensweise des Landes bekommen, wie man es durch keine touristische Reise jemals erleben kann.

Mit diesem musikalischen und pädagogischen Konzept werden nicht nur die musikalischen Fähigkeiten gefördert, sondern die Jugendlichen werden auch in ihrem Bewusstsein für andere Kulturen nachhaltig geprägt. -> zum aktuellen Bericht


Aktuelle Berichte

Im weltweiten Herzen der Kunst mit dem Feuer

Unser Austausch nach Limoges (31.01-09.02.2018)

von Sylta Rix

Anreise

Genau wie im vergangenen Jahr machten sich auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und ein paar Schüler des E-Jahrganges und des Q1-Jahrganges des Altes Gymnasiums sowie zwei Schülerinnen der Goetheschule mit Frau Knust und Frau Matthiesen auf den Weg nach Frankreich, um unserer Partnerschule, dem Lycée Turgot in Limoges, einen Besuch abzustatten. So trafen wir uns alle früh am Morgen (um 4:30 Uhr!) auf der Exe, um unsere Reise Richtung Südfrankreich zu starten. Zunächst hieß unser Ziel jedoch Belgien, um genauer zu sein: Lüttich (Liège), wo wir in einem Motel übernachten sollten.

Ankunft

Am nächsten Morgen hieß es für uns nach dem Frühstück dann wieder, den Bus zu beladen und weiterzufahren. So verbrachten wir wie am Tag zuvor unsere Zeit mit Schlafen und natürlich, was in unserer Generation nicht fehlen darf, dem Handy, bis wir Paris erreichten. Auf einmal wurden alle schlagartig wach und versuchten einen Blick auf die Sacré Cœur und den Eiffelturm zu erhaschen. Danach wurde es wieder leiser im Bus und man konnte noch den letzten fehlenden Schlaf aufholen. Als wir nach einem letzten Halt gut eine Stunde entfernt von Limoges den letzten Rasthof, auf dem wir pausierten, verließen, wurden alle wieder wacher und vor allem aufgeregter. Wir begannen uns mit den Fragen zu beschäftigen, die wir bisher versucht hatten zu verdrängen, wie „Werde ich die Franzosen verstehen? Ist mein Austauschpartner nett? Muss ich Froschschenkel essen?“ Doch diese Fragen sollten sich schnell als nichtig erweisen, als wir an dem Lycée ankamen und die ebenfalls aufgeregten Franzosen schon auf uns warteten und uns freundlich in Empfang nahmen. Danach ging es für uns alle mit nach Hause zu den Familien, unserem Zuhause für die nächsten acht Tage, die uns mit einem für uns großen, typisch französischen Vier-Gänge-Abendessen begrüßten und sich währenddessen neugierig nach unserer Reise und Deutschland erkundigten.

Freitag: von Papier und Porzellan...

Am Freitag meisterten wir mit unseren Corres, Austauschpartnern, egal ob mit Bus, Motorrad oder Auto, den Weg zur Schule, wo wir uns mit unseren Lehrerinnen trafen, um mit diesen zur Papiermühle, der «Moulin du Got», aufzubrechen. Dort angekommen gab es zunächst einmal eine Führung durch die Alte Mühle mit Einweisung in die Kunst des Papierschöpfens und den Buchdruck, was wir kurz darauf neben der Kalligraphie in der Kreativwerkstatt gegenüber ausprobieren durften. Danach fuhren wir wieder zurück in die Schule, wo es für uns mit den Franzosen Mittagessen in der Kantine und etwas Freizeit gab, welche ein paar von uns zum ersten Stadtbummel einschließlich erster Erinnerungsfotos nutzten.
Nach dieser kurzen Pause besuchten wir das Museum »Musée Adrien Dubouché«, das Porzellan ausstellt, für welches Limoges, neben der Emaille- und Glasmanufaktur, bekannt ist. In dem Museum ging es für uns mit Hilfe einer Führung auf Französisch quer durch die Geschichte des Porzellans angefangen mit dem Porzellan der oberen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts, um deren Reichtum zu präsentieren, bis hin zur modernen Pommes-Tüte aus Porzellan, um einer schnelllebigen Gesellschaft mit viel Abfall den Kampf anzusagen. Nach diesem Input hieß es nun auch für uns „Ärmel hoch und ran ans Porzellan“, denn nach der Führung durfte jeder von uns im Atelier seiner Fantasie auf einem Kuchenteller freien Lauf lassen. So entstanden mit mehr oder weniger künstlerischem Geschick Unikate für zu Hause.

Wochenende

Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien, die sich wirklich Mühe gaben, uns das Leben in einer echten französischen Familie nahezubringen, so gingen manche von uns ins Kino oder in die Stadt zum Shoppen und andere fuhren zum Skifahren oder nach Paris. Außerdem gab es am Sontag noch ein Kräftemessen der Franzosen und uns Deutschen beim Laser Tag, welches wir leider sehr deutlich verloren haben.

Montag: Limoges

Am Montag fuhren wir wieder zusammen mit unseren Corres in die Schule, wo wir den Vormittag mit ihnen im Unterricht verbrachten. In der Pause gab es für uns wieder Mittagessen in der Schulkantine. Anschließend liefen wir mit ein paar Franzosen in die leicht von Schnee bedeckte Stadt, da diese uns die Innenstadt präsentieren sollten. So wanderten wir vom Lycée zur Markthalle, durch das Quartier de la Boucherie (Fleischereiviertel), vorbei an den Häusern und der Kathedrale der Fleischer aus dem Mittelalter hin zum Rathaus von Limoges, zur großen Kathedrale Saint Étienne, bis wir nach einer kurzen Besichtigung dieser in die Freizeit entlassen wurden. Diese verbrachten wir unter uns, da die Franzosen wie jeden Tag erst später Schulschluss hatten.

Dienstag: Oradour-sur-Glane

Tags darauf besuchten wir wieder den Unterricht und aßen mittags in der Kantine des Lycée. Nachmittags fuhren wir nach Oradour-sur-Glane. Dort besichtigten wir zuerst das Museum, welches innerhalb einer historischen Ausstellung und Dokumentation über das Massaker vom 10. Juni 1944, das von der SS an den Bürgern des Dorfes während des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg begangen wurde, berichtet. Anschließend wanderten wir durch das Trümmerdorf, welches bis heute als Mahnmal für nachfolgende Generationen bestehen geblieben ist. Dies rief bei vielen Betroffenheit und Traurigkeit hervor, welche von Rocco, unserem Busfahrer, auf der Rückfahrt durch Dauerschlagerbeschallung und frohes Kreiseln im Kreisverkehr vertrieben wurde.

Letzter Tag: Naschi-Direktverkauf

An unserem letzten Tag in Limoges stand nochmal ein richtiges Highlight auf unseren Plan. Die Besichtigung der Fabrik Boule d'Or, welche eine der Spezialitäten von Limoges, Madeleines, kleine muschelförmige Küchlein mit oder ohne Schokolade, produziert, und einer anschließenden Verkostung dieser, welche zu einem Massenansturm beim Direktverkauf führte.
Nach diesem Ausflug gab es noch ein letztes Mal für uns Zeit mit unseren Austauschpartnern, welche wir nutzten, um Essen zu gehen, Abschied zu feiern und vor allem, um Baguettes, Souvenirs und Macarons zu kaufen. Am späten Nachmittag haben wir uns dann wieder in der Schule getroffen, um unseren Abschlussabend mit unseren Gastfamilien vorzubereiten, bei welchem es eine kurze Rede von dem Schuldirektor gab. Danach haben sich unsere beiden Lehrerinnen, Frau Matthiesen und Frau Knust, in Form eines schönen Gedichts auf Französisch bei den Gastfamilien und der Schule bedankt. Anschließend wurde noch einen Vortrag über Flensburg gehalten, damit die Franzosen schon einmal wissen, wo ihre Reise Ende April 2018 hingeht. Bevor dann das Buffet eröffnet wurde, gab es noch eine Diashow mit Bildern, die unsere Gastschüler während unseres Aufenthalts gemacht hatten.

Abreise

Am Donnerstag war es dann schließlich soweit, nach einem letzten Frühstück mit unseren Gastfamilien hieß es Koffer einladen, sich verabschieden und Abfahrt Richtung Bus. Dort angekommen verabschiedeten wir uns alle nochmals voneinander und machten ein großes Abschiedsfoto mit allen Deutschen und Franzosen, bis es am Ende schließlich »Au revoir Limoges!« hieß!

Dänen bei uns 2017

12 Uhr – wir sind zurück in unserem Unterricht. Jetzt ist es wenige Stunden her, dass unsere dänischen Austauschschüler uns mit einer Umarmung verabschiedet haben, um uns mit dem Zug in Richtung Hamburg zu verlassen. Mit ihrer Abreise kommt in uns das Gefühl von Zufriedenheit und Müdigkeit auf, denn die letzten vier Tage waren sowohl anstrengend als auch erfüllend für uns, all die deutschen Schüler, die sich bereit erklärt hatten, vier Tage lang einen ungefähr gleichaltrigen Schüler aus dem schönen Kopenhagen aufzunehmen.
Nach langer Vorbereitung unsererseits waren wir am Montagnachmittag bereit, unsere dänischen Austauschschüler vom Flensburger Bahnhof abzuholen. Während viele von uns Deutschen ihre dänischen Partner bereits beim Austauschbesuch in Kopenhagen im Herbst des vergangenen Jahres kennengelernt hatten, gab es für einige von uns nunmehr ein "blind date". Die anfängliche Schüchternheit wurde spätestens beim abendlichen Spieleabend mit Buffet in der Schule abgelegt. Billard, Tischkicker und Brettspiele trugen dazu bei, dass schon hier erste kleine Freundschaften geschlossen wurden, die unserem Programm für die nächsten Tage zugute kamen. Der Fokus lag neben dem Ausprobieren und Anwenden der Fremdsprache ohnehin auf der deutsch-dänischen Freundschaft - so besuchten wir beispielsweise am Dienstagvormittag mit unserem Geschichtslehrer Herrn Schwarz den Idstedt-Löwen, welcher eben diese Freundschaft symbolisiert – zumindest, seit er wieder in Flensburg steht, wie wir erfuhren. Den dazugehörigen Nachmittag verbrachten wir zunächst damit, das Schifffahrtsmuseum am Hafen zu besichtigen – im Anschluss sollten unsere Gäste durch eine ausgearbeitete Stadtrallye in gemischten Gruppen Flensburg kennenlernen. Um die gewonnenen Kenntnisse der Dänen über unsere Stadt zu festigen, hatten wir deutschen Schüler bereits im Voraus eine selbst geleitete Stadtführung erstellt, die wir am Mittwoch über zwei Stunden durchführten. Natürlich erst, nachdem wir bei bestem Wetter und klarer Sicht mit unseren Gästen den Turm unserer Schule bestiegen hatten. Außerdem hatte unsere Lehrerin Frau Guttmann für den Mittwochvormittag nach dem "Tandem-Prinzip" eine Gruppenarbeit erstellt, in der wir auf Deutsch und Dänisch einen Gegenstand "erfinden" und bewerben sollten, den es so noch nicht gibt. Selbst schwebende Schirme, die auch bei Wind nicht kaputtgehen, und Chips, die unter die Haut gepflanzt werden, um Tierlaute in menschliche Sprache zu übersetzen, sind nur zwei Beispiele unserer kreativen Arbeit.
Nachdem wir den Mittwochnachmittag mit unseren Gästen verbracht hatten - größtenteils zum Erkunden der Flensburger Cafés -, trafen wir uns abends alle im Café Central zu einem abschließenden Abendessen, ehe die Dänen am nächsten Morgen aufbrechen sollten. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Austausch mit freundlichen Schülern und einer sehr guten Planung.

Kjell Thomsen und Petra Guttmann

Israel 2015
SG begeistert israelische Austauschschüler

Dass die Flens-Arena bei Handballspielen der SG Flensburg-Handewitt durch Aussehen, Auftreten und Stimmung überzeugt, ist zumindest bei den Flensburgern allseits bekannt.
Somit spiegelte sich auch großes Staunen und sichtliche Begeisterung in den Augen unserer derzeitigen Austauschschüler aus Israel wider. Am 25.03.2015 bekamen wir, die Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums, zusammen mit unseren Gästen aus Rishon Le’Zion die Möglichkeit, uns das Spiel der SG gegen FA Göppingen anzusehen. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für die von der SG gesponserten Freikarten!
Während der Begrüßung und des Einlaufens der Spieler standen viele Israelis mit weit aufgerissenen Augen da, denn ihnen war vorher nicht wirklich bewusst, was sie erwartet: „I thought the match is in your school!“ „I did not expect it with that intensity, wow!“
Trotz des Rückstandes der ersten Halbzeit ließ sich das Publikum nicht von einer aufgeheizten und euphorischen Stimmung abhalten, was nicht zuletzt durch die Treffsicherheit von Anders Eggert verstärkt wurde.
Der langersehnte Ausgleich in der 32. Minute durch Lasse Svan verlieh dem Spiel einen seiner Höhepunkte, welcher durch die Führung in der 34. Minute trotz Unterzahl auf die Spitze getrieben wurde.
Bis auf einen letzten Ausgleich durch die Mannschaft FA Göppingen ließ sich die SG den Sieg nicht mehr nehmen.
Als Held des Spiels jedoch galt eindeutig der Torwart Kevin Möller, der durch überragende Leistungen überzeugte und das Herz unserer Austauschschülerinnen gewann.
Eine Erinnerung an diesen gelungenen Abend nehmen einige Schülerinnen mit nach Israel: einen Schal der SG Flensburg-Handewitt und Fotos mit den Match-Winnern.

Fan-Schals der SG auf dem Weg nach Rishon Le’Zion, Israel.

Maria Berking und Anna Jensen

Impressionen vom Israel-Austausch 2014:

(Zum Vergrößern bitte klicken)

 

Kopenhagen 2016

14 Schülerinnen und Schüler des Q1-Jahrgangs begaben sich am Vormittag des 4. Oktobers 2016 gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Guttmann und Frau Rickert auf den Weg nach Kopenhagen, um am alljährlichen Dänemark-Austausch teilzunehmen. Fragt man die Beteiligten nach ihrer Meinung, so erscheint der Austausch als ein Erfolg.

Anfänglich herrschte angesichts des Kommenden jedoch Unsicherheit über das Bevorstehende, doch als der Zug den Flensburger Bahnhof in Richtung Kopenhagen mit Umstieg in Fredericia verließ, übernahm nach und nach aufgeregte Vorfreude die Gemüter. Nach einer Fahrt von rund drei Stunden erreichte man um 16 Uhr Kopenhagen, wo die dänischen Schülerinnen und Schüler des Christianshavns Gymnasium für einen freundlichen Empfang sorgten. Ein gemeinsames Abendessen mit den Gastfamilien, gefolgt von einer Fü¨hrung durch die jeweiligen Viertel in Kleingruppen, ließen den Tag ausklingen.

 

 

Am Mittwoch stand ein Einblick in den alltäglichen Unterricht der dänischen Schülerinnen und Schüler an. Dieser Unterschied sich in einigen Punkten sehr vom gewohnten Unterricht am Alten Gymnasium. Pünktlichkeit erschien zweitrangig, wohingegen die technische Ausstattung positiv auffiel. Im Anschluss daran unternahm man bei herrlichstem Sonnenschein, jedoch kalter Temperatur eine Hafenrundfahrt von 1 1⁄2 Stunden, während derer man Kopenhagen und seine beeindruckende Architektur genießen konnte. Um die Stadt ein wenig näher kennenzulernen, ging man am Nachmittag zudem durch Kopenhagens Straßen. Für den freien Abend hatten die dänischen Gastgeber einen Spieleabend organisiert, der als ein positiver Tagesabschluss empfunden wurde. Auch der Donnerstag begann mit einem Schulbesuch, bei dem sich Anne Thieß (Ästhetisches Profil) und Niklas Brons (Sprachliches Profil) in dänischer Sprache im Namen aller Gastschuüler für den Aufenthalt bedankten. Nach einer Mittagspause besichtigten die Schülerinnen und Schüler den Freistaat Christiania, eine alternative Wohnsiedlung inmitten Kopenhagens, die als autonome, staatlich aber geduldete Gemeinde definiert ist. Abseits von Christiania ging es weiter nach Nyhavn, der als zentral gelegener Hafen Kopenhagens eine bedeutende Sehenswürdigkeit darstellt. Zudem bekamen die Schülerinnen und Schüler das Königsschloss Amalienborg zu Gesicht. Am späten Nachmittag gab es die optionale Moöglichkeit ein Konzert des Christianshavns Gymnasium zu genießen, bevor der Austausch am Abend mit einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen wurde. Man unterhielt sich untereinander und konnte einen als positiv empfundenen Dä¨nemark Austausch in entspannter Atmosphaäre zu Ende gehen lassen.

Der Zug zurück nach Flensburg verließ Kopenhagen früh am nächsten Morgen. Man verabschiedete sich voneinander und freute sich bereits auf den April des folgenden Jahres, wenn im Gegenzug die dänischen Schuülerinnen und Schüler uns am Alten Gymnasium besuchen.

Luca Versonke (Q1)


20.06.2012

„Intensive Begegnung“
Besuch aus Schweden

Bereits seit über 10 Jahren besteht der Kontakt zum Södra Latins Gymnasium in Stockholm, einer Schule mit besonderem musikalischen Schwerpunkt. Nachdem wir 2009 mit dem Chor des Alten Gyms das letzte Mal in Stockholm gewesen waren, sollte in diesem Jahr wieder ein Besuch der Schweden in Flensburg stattfinden. Mit einem Sinfonieorchester aus 65 Jugendlichen in einem riesigen Doppeldecker-Bus mit Anhänger für die zahlreichen Instrumente reiste man am 3. Juni abends an. Da die Gruppe für eine Unterbringung in Gastfamilien doch zu groß gewesen wäre, einigten wir uns zuvor darauf, dass alle Teilnehmer in der Jugendherberge in Flensburg übernachteten. Dafür sollte das Programm die Möglichkeit zu einer intensiven Begegnung zwischen Deutschen und Schweden ermöglichen. Neben einem Konzert, das die jungen Musikerinnen und Musiker aus Stockholm im Deutschen Haus am 6. Juni geben wollten, sollten in gemeinsamen Proben einige Musikstücke einstudiert und dann in einem großen Abschlusskonzert am Tag darauf in der St. Marien Kirche präsentiert werden.


Neben einem schwedischen und einem deutschen Volkslied in A-Cappella-Sätzen, die abwechselnd von Jan Risberg und Heinke Schulz, die mit ihren Schülerinnen und Schülern vom Bernstorff-Gymnasium Satrup den Chor verstärkte, geleitet wurde, gab es auch eine Kooperation von deutschem und schwedischem Orchester, die unter der Leitung von Matthias Lohse verschiedene Filmmusikstücke spielten.

Ein Highlight des Konzertes war sicherlich der Auftritt der schwedischen Oboistin Hanna Lövgren mit dem Stück „Gabriel's Oboe“ von Ennio Morricone, das von dem vollen Klang des Streichorchesters untermalt wurde. Zuvor hatte das Orchester aber auch mit unseren Juniorstreichern zusammen ein finnisches Volkslied gespielt, wobei sich auch unser Nachwuchs eindrucksvoll präsentierte. In dem sehr abwechslungsreichen Konzert durften natürlich auch unsere Bläserklasse, die Juniorbläser und die Big Band nicht fehlen, die - jeweils verstärkt durch schwedische Musiker - mit schmissigen Popsongs und Jazz-Arrangements unter der Leitung von Matthias Lohse und Martin Grosser die Kirche zum Rocken und Swingen brachten.

Nach einem besinnlichen „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy bildete Queens „Bohemian Rhapsody“ mit dem 80 Jugendliche zählenden Chor und dem großen schwedischen Sinfonieorchester, verstärkt durch die Rhythmusgruppe unserer Musical-Band, den krönenden Abschluss, wobei Dario Isler mit seinem Gitarren-Solo das Publikum begeisterte.

Am nächsten Tag konnten sich die schwedischen Gäste dann beim Shoppen noch ein wenig erholen, bevor man nach einem gemütlichen Grill-Abend am Samstagmorgen wieder den Bus bestieg und nach Stockholm nach Hause fuhr.

Martin Grosser

 

 

 

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